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Sehnsucht

Ich weiß nicht mal, warum ich gerade schreibe. Ich fange damit an, weil ich irgendetwas suche, was mir einen Grund gibt, am PC und meiner Musik zu bleiben, ohne dabei groß denken zu müssen.
Also schreibe ich. Und füge nachher einen Titel hinzu, der passt.

Ich habe letztens einen schönen Gedanken gehabt.

You only live, when you love being alive, or when you wanna die.

Was ich damit meinte, ich war sehr lang in einer Phase, wo ich vor mich hingelebt habe, von Tag zu Tag, mal wartend auf das nächste schöne Ereignis, das nächste mal Chor, das nächste Basketball spiel, das nächste Date in ner Woche. Und wenn es nichts gibt, wartend auf den nächsten Tag. Die Zeit dazwischen war einfach da. Aber sie war leer. Ich habe einfach vor mich hingelebt, ohne Antrieb. Warum sollte ich mich auch antreiben, ganz ohne Ziel?

Ich bin nie mit einem Lächeln aufgewacht, nie mit dem Gedanken, das wird ein schöner Tag. Nur mit dem Gedanken daran, dass ich abends wieder ins Bett fallen kann, nur um den nächsten Tag genau so zu erleben.

Man kann das Gefühl am besten mit leer beschreiben. Ich habe das damals nie wahrgenommen. Wie auch, ich kannte es nicht mehr anders.

Früher, vor Miriam, war ich ein verdammt glücklicher Junge. So unglaublich energiegeladen und voller Motivation und Lebensfreude. Ohne sorgen, einfach im Moment, barfuß im Wald. Schwimmen im eiskalten Bergteich. Am Badesee in einen Schwarm fische springen, um mich für den Bruchteil einer Sekunde wie einer von ihnen zu fühlen.

Ich bin ruhiger geworden. Man könnte auch sagen abgestumpfter. Vom Bergsee zum Fenster in den Sonnenaufgang. In den Zug zum Staunen über die Schönheit der Landschaft unter einem Eisteppich. Im Wald nicht mehr das Gefühl der erde unter meinen Füßen, sondern die Musik der sonne zwischen den Blättern der Bäume. Alles dinge, die man einfach nur ansieht und dadurch genießt.

Ich vermisse das alte ich. Vermisse diese Energie. Könnt ihr euch eigentlich vorstellen, wie schön es sich anfühlt, wenn ihr nach 2 Stunden rumrennen und 5 Minuten Pause wieder die Energie habt, Saltos zu machen und Wettrennen zu Schwimmen? Als wären die 2 Stunden davor nur ein Wimpernschlag gewesen. Ich war nie besonders ausdauernd. Ich hatte einfach nur so viel Energie, dass ich aufstehen konnte, bevor ich überhaupt umgekippt bin. Wisst ihr, wie schön das Gefühl der Erschöpfung sein kann, wenn euer Leben sonst vor Energie überfließt?

Ich weiß nicht, was mich verändert hat. Miriam war es nicht alleine. Vielleicht ist es einfach nur das, was alle als reifer werden bezeichnen. Dass man ruhiger wird, besonnener. Aber ich hasse es. Alle sagen mir, wenn ich meine alten Hobbys so sehr vermisse, warum fange ich dann nicht wieder an? Und niemand würde es verstehen, wenn ich frage, mit welcher Energie? Ich habe keine Kraft mehr dazu. Wahrscheinlich ist es Angst. Angst, dass ich es wieder aufgeben muss. Ob wegen Zeit, oder was auch immer für Gründen. Ich fühle mich ausgebrannt. Wie eine Glut, die nah am Erlöschen ist. Vielleicht hab ich einfach zu hell gebrannt, und wurde zu schnell gelöscht, um noch hell leuchten zu können. Um noch für irgendwas brennen zu können. Vielleicht erfüllt mich auch einfach nichts sosehr, wie mich alles damals erfüllt hat, als meine Welt noch heile war. Wo es nur gut und kein Böse gab. Wo es hinter jeder Ecke etwas zu entdecken gab. Wo sich der Wind noch so angefühlt hat, als würden mir Flügel wachsen und er könne mich zu den schönsten Orten tragen. Vielleicht fühlt sich alles so grau an, weil es damals alles so hell war.

Wie ich dazu komme, das zu schreiben? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass sich heute alles viel weniger grau und trist anfühlt als vor 5 Jahren. Dass ich mich wieder am Anblick einer einzelnen Blume auf einer Wiese erfreuen kann, stundenlang dasitzen kann, und Musik hören und einfach nur in die Landschaft träumen. Dass ich wieder genießen kann. Es fühlt sich alles so viel lebendiger an, als die Jahre davor. Aber so viel weniger als die Jahre davor.

3 Kommentare 11.12.17 01:01, kommentieren

Gedanken zum Tod

Ok, Fragt mich nicht, wie ich hier drauf komme. Ich bin gesund, ich bin glücklich, und mir fehlt das Klimax.

 

Egal. Ich bin mit meinen Gedanken über das Theam gestolpert, und jetzt ist es da. Vllt hat es auch einfach mit dem wiederanschauen des Naruto Finales zu tun.

 

Ist aber auch egal, woher es kommt, stellt euch folgendes vor: Ihr sterbt. Und anders als mein Verstand mir sagt ist da mehr als schwärze. Die mir bekannten Theorien, was nach dem tod passiert, lassen sich ja in 3 Kategorien einteilen:

1. Es ist aus. Schwärze. Nichts. Keine Seele die irgendwohin aufsteigt, lediglich die Nerven in unserem Gehirn, die aufhören, Signale zu geben und der verstand, der dadurch in einen Traumlosen schlaf fällt, aus dem er nie wieder aufwacht.

2. Reinkarnation. Wie auch immer geartet. Deine Seele sucht sich einen Neuen Körper, und wandelt weiterhin in unserer Welt.

3. Ein irgendwie gearteter Weltenwechsel. Ob du nun in die Hölle hinabsteigst, in den Himmel aufsteigst, oder in einem Paraleluniversum an einer Bestimmmten Stelle deines Lebens noch mal alles anderes machen kannst.

 4. (ich habs nicht so mit im vorraus zählen) man schwebt als Geist umher, und schaut den Lebenden zu. Wobei sich 3. und 4. nicht wirklich widersprechen.

 

Jetzt stellt euch vor, Ihr seid Tod. Tragischer Unfall. Nicht selbst verschuldet. Einfach nur pech gehabt.

Eure Beerdigung. Alle weinen. Ich würde auch weinen, würde einer Meiner Freunde sterben. Aber stellt euch vor, ihr sitzt irgendwo über dieser Welt, vieleicht mit Leuten zusammen, und seht den anderen zu, wie sie in trauer versinken,

Und jetzt stellt euch vor, ihr seht irgendwen trotz der tränen lächeln, weil er sich an die schöne Zeit, die er mit euch haben durfte, erinnert.

 

Welcher dieser beiden Gedanken macht euch glücklicher? Mich persönlich der zweite. Würde ich heute sterben, würde ich als Geist immer meine Freundin im Auge behalten. Das mag jetzt auf den ersten blich sehr creepy klingen. Dass ich sie stalken würde. Oder so. Aber was, wenn ich euch jetzt sage, dass ich sie niemals judgen würde, egal was sie tut. Selbst wenn sie mich für einen Anderen verlassen würde, und mich damit auß ihrem Leben schmeißt. Egal was. Und egal was sie tut, ich muss sie einfach nur anschauen, und mein Tag wird ein bisschen glücklciher. Ich kann mir kein schöneres jenseits vorstellen, als ihr dabei zuzuschauen, glücklcih zu sein. (wie soll ich das jemals posten, vermutlich verlässt sie mich hiernach, weil sie mich creepy findet. Und das obwohl wir fast 2 Jahre zusammen sind). wahrscheinlich würde mich sogar der moment glücklcih machen, in dem sie sich neu verliebt, und mich dabei vergisst, Einfach weil sie dann glücklcih ist. Und sorry, an jeden menschen, mit dem ich jemals noch zusammen könnte (ich hoffe, dass meine Beziehung nie endet, aber wenn es so ist, werde ich ihr nicht ewig nachweinen(Ja, auch ich kann aus vergangenen Lernen...)) einfach weil ich so bin, wenn ich verliebt bin. Und das verliebt sein, hört bei mir anscheinend auch nach 2 Jahren beziehung nicht auf. (Kann es sein, dass ich abschweife? Am end kommt hier eh n komplett Strukturloser Text raus, den man nicht mehr lesen kann, also warum schreib ich das eigentlich))

Worauf ich hinaus will? Auf nix. Oder zumindest nichts wichtiges. Ich will nur sagen, trauert euren Liebsten nicht zu sehr nach. Ich glaube fest daran, dass nach dem tod keine Grausame Welt auf sie wartet (außerdem, brutaler als unsere Welt vor 1000 Jahren? Wie? (Hab gerade den Gedanken, dass unsere Welt mur die hölle einer anderen Dimension ist... Verstörender Gedanke)) sondern etwas schönes. Oder im schlimmsten Fall nichts. Was jetzt auch nicht der weltuntergang für denjenigen wär. Ich werde versuchen, so wenig wie möglcih um verstorbene Freunde zu trauern, sondern mir möglichst oft die schönen Erinnerungen, die ich mit ihnen Verbinde, vorzustellen.

Und ich wünsche mir von den Leuten, denen ich wichtig bin, dass sie es genauso halten. Eigentlich ist es eher ein hoffen und daran glauben.

Und noch was. Ich will mit einem Lacheln auf den Lippen sterben. Und versuche auch so zu leben. So dass ich mir am ende meines Lebens sagen kann, ich bin zufrieden, es war schön.

Und noch etwas. Ich will nicht auf einem Friedhof in reih und Glied mit 1000 anderen begraben werden. Ich tanz dich eh wieder aus der reihe. Ich pack das locker auch noch nach meinem Tod. Ich will auf irgend nem Berg begraben werden. Meinetwegen vorher eingeäschert und meine Organe zu guten Zwecken gespendet. Mir eigentlcih egal. Begrabt mich oder meine Ascheauf einem Berg oder hügel, von dem aus man die Landschaft sehen kann. Und pflanzt einen Baum auf mir. MIr gefällt der Gedanke, dass mein Tod neues Leben bringt.

 

Aber das eigentlcih wichtigste ist: Ich würde auf euch warten, wenn ich als erster gehen müsste, und entscheiden könnte, ob ich weitergehe oder noch als zuschauer bleibe. Auf jeden von den Menschen, die ich als Freunde bezeichne. So lange, wie ich dann eben warten muss. Also folgt mir nicht zu bald, sollte es jemals dazu kommen.



(Nochmal zur beruhigung aller, ich bin weder krank noch suizid gefärdet. meine gedanken wandeln lediglich auf ()selbst für meine Verhältnisse) ungewöhnlichen Pfaden.)

9.5.17 22:38, kommentieren