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Nicht mich, nicht dich, sondern uns.

Manchmal frage ich mich, ob wir noch auf dem richtigen weg sind. ich frage das nicht mich sondern uns. Nicht dich persönlich, sondern euch. Ich frage es die Gesellschaft.
Sag mir, wie sind wir dahin gekommen, dass man jemandem mit misstrauen begegnet, nur weil er aus einem anderen Land kommt. Ganz einfach, schon früher waren uns fremde unheimlich. In vielen Romanen werden Elfen als kalt oder unheimlich beschrieben. warum? Weil sie anders sind, anders deken, anders aussehen. Ist es nicht irgendwie menschlich, das fremde, was man nicht kennt, zu "fürchten". Mit ausländern ist das im prinzip genauso. sie denken anders, weil sie nach anderen maßstäben erzogen wurden.
Warum fordern dann alle, dass wir so viele imigranten aufnehem? wenn es doch schon in unserer Natur liegt, fremdes nicht zu mögen. Warum wehren wir uns dagegen, dass wir uns gegenseitig dezimieren, wenn wir eh alle viel zu sehr aufeinandergedrängt leben? Warum sind wir gegen den krieg, wenn wir trotzdem bei einer schlägerei alle sofort auf dem pausenhof stehen und zuschauen? wenn es im alten rom die liebste beschäftigung der menschen war, anderen in arenen dabei zuzusehen, wie sie zerfleischt werden?
man verstehe mich hier bitte nicht falsch, das hier soll keine hassrede gegenausländer sein. ich bin gerade soweit, dass ich nichtmal gesellschaftliche zweifel dabei hätte, wenn man uns auslöschen würde, um mehr wohnraum zu schaffen. Letztendlich sind wir doch alle gleich. Egoistisch. Grausam. Unmenschlich. wir lassen uns in unserem leben mit menschen ein, die wir nicht mögen, weil wir selbst einen vorteil daraus ziehen können.
Fangt jetzt nicht damit an, dass ihr anders seid. wenn es hart auf hart kommt, ist jeder so. ich nehmen das auch keinem übel. ich sehen das nur als zeichen, wie schlecht es einem menshcen geht. und die erkenntnis nur als traurig, weil es mir zeigt, wie schlecht es der welt geht.
Warum verhalten wir uns so anders wie tiere? ist es nicht immer so, dass die species überlebt, die sich anpasst? haben wir nicht nur überlebt, weil wir die welt an uns angepasst haben? was passiert mit etwas, wenn man es zu stark verändert? zerbricht es nicht irgendwann? ein mensch würde zebrechen. ist es das? sind wir so, weil es unser natur ist, andere zu zerbrechen? die menschheit ist zu statisch geworden um sich an unsere welt anzupassen? wir passen die welt an uns an? was wenn wir zu viele werden? wenn wir versuchen, die welt  in 2 richtungen zu verändern? was zerreißt dann? ist es die welt, ist es die natur, oder ist es unsere zivilasition?
wir zerstören. Leben in der massentierhaltung. Lebensräume in der Industrie. Seelen im Stress des altäglichen lebens? ich verliere langsam den glauben an die menschheit. Nicht weil sie sich verädert, sondern weil ich glaube, dass sie ihr wahres gesicht zeigt. habe angst davor, dass das unser wahres gesicht zeigt. Selbst ich bin ein Beispiel dafür, dass die Menschheit sich nicht anpassen kann? wäre es in einer zeit wie dieser, in einer zeit der veränderung, nicht logisch, sich anzupassen? an die außländerfeindlichen, weil es anscheinend immer mehr werden?  an die kriegstreiber, die heute kurz vor dem erfolg ihres lebens stehen.
Doch ich kann es nicht. weil ich zur "Menschlichkeit" erzogen wurde. dazu, dass alle menschen ein recht auf leben haben, ein recht darauf, aktzeptiert zu werden, frei vvon vorurteilen. und weil ich diese werte weitergeben werde. Ja es wäre logisch, sich anzupassen. aber ich will es nicht. ich leide selbst mehr als mein gegenüber, wenn ich anderen leid zufüge. und deshalb werden menschen wie ich außsterben. weil wir uns nicht an die zeit des leids anpassen wollen. nicht können. uns selbst daran zerstören würden.
Und jetzt du. Frag dich selbst. Könntest du einem leidenden Menschen ins gesicht treten, wenn du es müsstest? würdest du es tun, wenn du mit keinen Kosequenzen zu rechnen hättest.
oder mit anderen worten, hast du dich dem angepasst, wozu die menschheit wird? oder warst es vieleicht schon vorher? Oder würdest du wie ich dem menschen versuchen auf die beine zu helfen, wenn du ihm auch nur einmal zuvor im leben begegnet bist?

Ich weiß nicht mal ob die menschheit so wird, wie ich es in immer mehr Augen sehe.

Ich weiß nur eins. Wenn das der weg ist, den die Menschheit geht, will ich nicht länger teil dieser sein.

1 Kommentar 23.11.15 20:29, kommentieren

Ewigkeit


Ich habe Angst. Mal wieder. Mal wieder vor mir selbst. Warum? Weil ich merke, dass ich von dem Weg abgekommen bin, der mich einst so weit gebracht hat. Von dem Weg runter, der mich zu dem Menschen gemacht hat, der ich bin. Der mensch, der immer bereit ist, was auszuprobieren. Der Mensch, der nichts lieber getan hat, als mit irgendwem zu flirten, einfach so, vieleicht ergibt sich ja was. Der mensch, der sich Tag für Tag verändert hat, weil seine Welt jeden Tag eine andere geworden ist.



Ja. Ich hatte Konstanten. Dinge die sich nie geändert haben. Wie zum Beispiel, dass ich ehrlich bin. Dass ich andere nicht leiden sehen kann. Dieser Mensch ist zur ruhe gekommen. Das war ich schon einmal. Zur Ruhe gekommen. Der Grund war damals J. Ich hab mich die Zeit damals glücklich gefühlt. Auch wenn sie es nie war. Auch wenn mich mein Leben damals fast dne Verstand gekostet hat. Man könnte diese Zeit damals als Starre beschreiben. Erstarrt, weil die kleinste Bewegung alles hätte zerstören können.

Damals hat mich mein Vater aus der Starre gerissen. Ohne es zu wissen. Er weiß es bis heute nicht. Was er mir damals kaput gemacht hat. heute erkenne ich, dass ich ihm dankbar bin.
Ich habe auch J damals Ewige Liebe versprochen. Die Ewigkeit war nach 3 Monaten vorbei. Obwohl ich das, als ich es gesagt hatte, zu hundert  Prozent Ernst gemeint habe. Und heute. Heute hatte ich meinen ersten Tanzkurs. Es war so neu für mich. Es war wieder dieses Gefühl von damals. Dieses Gefühl, dass Leben Veränderung ist. Das war damals mit mein Lebensmotto. Ich wollte nicht stehen bleiben, wollte in Bewegung bleiben. Ich habe heute neue Menschen kennengelernt. Ich habe über diese 90 Minuten alles vergessen, wer ich bin. War ganz der Junge von früher. Und ich habe mic dabei frei gefühlt.



Vieleicht fangen die ersten langsam an zu verstehen, worauf ich hinaus will. Es hat mich damals verändert, aus dem alten Muster rauszufallen. Ich habe Angst, mich selbst zu verlieren. Mich selbst an mein altes Ich zu verlieren. Es wäre das aus für mich. Dieser Junge von damals würde eine feste Bezihung nie überleben... Uberleben ist das falsch Wort. Er würde sich in einer festen Bezihung nicht wohlfühlen. Weil es irgendwo ein Stück weit Stillstand bedeutet.

Ich habe Angst.

Angst den Menschen zu verlieren, der mir am meisten bedeutet. Um mich selbst habe ich keine Angst. Ich würde das Ende nicht mal kommen sehen. Für mich wäre es ein fließender Übergang, den ich erst jahre später als Bruch erkennen würde...


Ich habe Angst, wieder abzutreiben. Ich habe Angst vor der Freiheit, Angst vor Veränderung, Angst vorm Leben.

Wenn Veränderung Leben ist, warum veränderst du dein Leben nicht.



Weil mir mein Leben jetzt mehr bedeutet, als alle Jahre zuvor zusammen.
Ich bräuchte gerade irgendwas, um mich an meinem Leben festhalten zu können.

Doch jetzt bin ich allein.

24.9.15 21:24, kommentieren