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Schmerz

Ich habe heute etwas über mich gelernt. Ich bin ein guter Mensch. Ich sage das jetzt einfach so, aber ich habe auch eine Begründung. Ich bin unfähig mit schlechten Absichten zu handeln. Sie wirken lähmend auf mich. Früher bin ich ausgerastet, wenn mich wer provoziert hat. Das hat sich mit der Zeit gegeben. Ich bin ruhiger geworden. Bin nicht so leicht zu provozieren. In diesem Zustand der Wut hab bin ich in der Lage, andere Bewusst zu verletzen. Aber dann denke ich nicht mehr, dann handle ich spontan.Oder mit anderen Worten, ich bin ein Guter  mensch, weil ich kein schlechter sein kann.

Wenn ich wirklich schlechte Absichten habe, dann lähmt mich das. Ich kann Pläne schmieden, wie ich jemand ne Klippe runterstürze. Aber ich kann dann nicht handeln. Es lähmt mich, der Gedanke andere zu verletzten. Auch mich selbst zu verletzen könnte ich niemals. Der gedanke an den Schmerz, egal ob meinen oder den des anderen lähmt mich. Und deswegen bin ich ein guter Mensch. weil ich nicht anderes Kann. Aber an diesem Punkt wird mir klar, warum mich miriam damals so verletzt hat, und warum es mich so verletzt hat, dann nochmal von ihr zu hören. Damals war ich so verzweifelt, weil ich nichts außer sie hatte, dass es an den Zustand von meinen Außrastern sehr nah drankommt. Dass die angst, sie zu verlieren, jedes andere Gefühl ausblendet. Ich habe damals aus bösen absichten gehandelt. wollte das glück von diesem jungen zerstören. Heute weiß ich, hätte ich miriam geliebt, hätte ich das nicht getan. Dann wäre ich glücklich gewesen, weil sie es ist. Aber ich war nicht glücklich. Ich wer verletzt und rastlos. Ich habe nur versucht seinen Namen herraus zu finden, nur seinen Namen. Um damit was weiß ich zu machen. aber ich habe damals nichts auß guten absichten getan. ich wollte ihn verletzen, irgendwie. Und mi dieser art habe ich vorallem mich selbst zerstört. Habe wunden in meine Seele gerissen, die tiefer nicht sein könnten. und als die erinnerungen hochgekommen sind, damals bei jessi, hat nicht sie mich verletzt, sondern die narben, die ich mir selbst geschlagen hab, sind wieder aufgerissen. Es muss nicht stimmen, aber es würde irgendwie ins bild passen.

 und glaubt nicht, dass aus guten absichten zu handeln immer bedeutet, dass nur gutes dabei rauskommt. Du kannst z.b. versuchen, pünktlich zu sein, und deshalb es kaputt machen, dass dich deine Freundin abholen wollte. Du kannst leuten helfen wollen, und denen dadurch dauerhaft auf die nerven gehen. und dann nicht sicher sein, ob man was falsch gemacht hat, und aus sorgen nur noch alles schlimmer machen. es ist wie n teufelskreis, und leider kann man da nicht alleine ausbrechen. es braucht irgendwen, der einfach einmal all deine sorgen zerstreut. dann ist man draußen. zumindest für ne zeit. weil dich sorgen blind dafür machen, was außerhalb deines Kopfes passiert...

13.4.16 18:56, kommentieren

Nicht mich, nicht dich, sondern uns.

Manchmal frage ich mich, ob wir noch auf dem richtigen weg sind. ich frage das nicht mich sondern uns. Nicht dich persönlich, sondern euch. Ich frage es die Gesellschaft.
Sag mir, wie sind wir dahin gekommen, dass man jemandem mit misstrauen begegnet, nur weil er aus einem anderen Land kommt. Ganz einfach, schon früher waren uns fremde unheimlich. In vielen Romanen werden Elfen als kalt oder unheimlich beschrieben. warum? Weil sie anders sind, anders deken, anders aussehen. Ist es nicht irgendwie menschlich, das fremde, was man nicht kennt, zu "fürchten". Mit ausländern ist das im prinzip genauso. sie denken anders, weil sie nach anderen maßstäben erzogen wurden.
Warum fordern dann alle, dass wir so viele imigranten aufnehem? wenn es doch schon in unserer Natur liegt, fremdes nicht zu mögen. Warum wehren wir uns dagegen, dass wir uns gegenseitig dezimieren, wenn wir eh alle viel zu sehr aufeinandergedrängt leben? Warum sind wir gegen den krieg, wenn wir trotzdem bei einer schlägerei alle sofort auf dem pausenhof stehen und zuschauen? wenn es im alten rom die liebste beschäftigung der menschen war, anderen in arenen dabei zuzusehen, wie sie zerfleischt werden?
man verstehe mich hier bitte nicht falsch, das hier soll keine hassrede gegenausländer sein. ich bin gerade soweit, dass ich nichtmal gesellschaftliche zweifel dabei hätte, wenn man uns auslöschen würde, um mehr wohnraum zu schaffen. Letztendlich sind wir doch alle gleich. Egoistisch. Grausam. Unmenschlich. wir lassen uns in unserem leben mit menschen ein, die wir nicht mögen, weil wir selbst einen vorteil daraus ziehen können.
Fangt jetzt nicht damit an, dass ihr anders seid. wenn es hart auf hart kommt, ist jeder so. ich nehmen das auch keinem übel. ich sehen das nur als zeichen, wie schlecht es einem menshcen geht. und die erkenntnis nur als traurig, weil es mir zeigt, wie schlecht es der welt geht.
Warum verhalten wir uns so anders wie tiere? ist es nicht immer so, dass die species überlebt, die sich anpasst? haben wir nicht nur überlebt, weil wir die welt an uns angepasst haben? was passiert mit etwas, wenn man es zu stark verändert? zerbricht es nicht irgendwann? ein mensch würde zebrechen. ist es das? sind wir so, weil es unser natur ist, andere zu zerbrechen? die menschheit ist zu statisch geworden um sich an unsere welt anzupassen? wir passen die welt an uns an? was wenn wir zu viele werden? wenn wir versuchen, die welt  in 2 richtungen zu verändern? was zerreißt dann? ist es die welt, ist es die natur, oder ist es unsere zivilasition?
wir zerstören. Leben in der massentierhaltung. Lebensräume in der Industrie. Seelen im Stress des altäglichen lebens? ich verliere langsam den glauben an die menschheit. Nicht weil sie sich verädert, sondern weil ich glaube, dass sie ihr wahres gesicht zeigt. habe angst davor, dass das unser wahres gesicht zeigt. Selbst ich bin ein Beispiel dafür, dass die Menschheit sich nicht anpassen kann? wäre es in einer zeit wie dieser, in einer zeit der veränderung, nicht logisch, sich anzupassen? an die außländerfeindlichen, weil es anscheinend immer mehr werden?  an die kriegstreiber, die heute kurz vor dem erfolg ihres lebens stehen.
Doch ich kann es nicht. weil ich zur "Menschlichkeit" erzogen wurde. dazu, dass alle menschen ein recht auf leben haben, ein recht darauf, aktzeptiert zu werden, frei vvon vorurteilen. und weil ich diese werte weitergeben werde. Ja es wäre logisch, sich anzupassen. aber ich will es nicht. ich leide selbst mehr als mein gegenüber, wenn ich anderen leid zufüge. und deshalb werden menschen wie ich außsterben. weil wir uns nicht an die zeit des leids anpassen wollen. nicht können. uns selbst daran zerstören würden.
Und jetzt du. Frag dich selbst. Könntest du einem leidenden Menschen ins gesicht treten, wenn du es müsstest? würdest du es tun, wenn du mit keinen Kosequenzen zu rechnen hättest.
oder mit anderen worten, hast du dich dem angepasst, wozu die menschheit wird? oder warst es vieleicht schon vorher? Oder würdest du wie ich dem menschen versuchen auf die beine zu helfen, wenn du ihm auch nur einmal zuvor im leben begegnet bist?

Ich weiß nicht mal ob die menschheit so wird, wie ich es in immer mehr Augen sehe.

Ich weiß nur eins. Wenn das der weg ist, den die Menschheit geht, will ich nicht länger teil dieser sein.

23.11.15 20:29, kommentieren