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Ewigkeit


Ich habe Angst. Mal wieder. Mal wieder vor mir selbst. Warum? Weil ich merke, dass ich von dem Weg abgekommen bin, der mich einst so weit gebracht hat. Von dem Weg runter, der mich zu dem Menschen gemacht hat, der ich bin. Der mensch, der immer bereit ist, was auszuprobieren. Der Mensch, der nichts lieber getan hat, als mit irgendwem zu flirten, einfach so, vieleicht ergibt sich ja was. Der mensch, der sich Tag für Tag verändert hat, weil seine Welt jeden Tag eine andere geworden ist.



Ja. Ich hatte Konstanten. Dinge die sich nie geändert haben. Wie zum Beispiel, dass ich ehrlich bin. Dass ich andere nicht leiden sehen kann. Dieser Mensch ist zur ruhe gekommen. Das war ich schon einmal. Zur Ruhe gekommen. Der Grund war damals J. Ich hab mich die Zeit damals glücklich gefühlt. Auch wenn sie es nie war. Auch wenn mich mein Leben damals fast dne Verstand gekostet hat. Man könnte diese Zeit damals als Starre beschreiben. Erstarrt, weil die kleinste Bewegung alles hätte zerstören können.

Damals hat mich mein Vater aus der Starre gerissen. Ohne es zu wissen. Er weiß es bis heute nicht. Was er mir damals kaput gemacht hat. heute erkenne ich, dass ich ihm dankbar bin.
Ich habe auch J damals Ewige Liebe versprochen. Die Ewigkeit war nach 3 Monaten vorbei. Obwohl ich das, als ich es gesagt hatte, zu hundert  Prozent Ernst gemeint habe. Und heute. Heute hatte ich meinen ersten Tanzkurs. Es war so neu für mich. Es war wieder dieses Gefühl von damals. Dieses Gefühl, dass Leben Veränderung ist. Das war damals mit mein Lebensmotto. Ich wollte nicht stehen bleiben, wollte in Bewegung bleiben. Ich habe heute neue Menschen kennengelernt. Ich habe über diese 90 Minuten alles vergessen, wer ich bin. War ganz der Junge von früher. Und ich habe mic dabei frei gefühlt.



Vieleicht fangen die ersten langsam an zu verstehen, worauf ich hinaus will. Es hat mich damals verändert, aus dem alten Muster rauszufallen. Ich habe Angst, mich selbst zu verlieren. Mich selbst an mein altes Ich zu verlieren. Es wäre das aus für mich. Dieser Junge von damals würde eine feste Bezihung nie überleben... Uberleben ist das falsch Wort. Er würde sich in einer festen Bezihung nicht wohlfühlen. Weil es irgendwo ein Stück weit Stillstand bedeutet.

Ich habe Angst.

Angst den Menschen zu verlieren, der mir am meisten bedeutet. Um mich selbst habe ich keine Angst. Ich würde das Ende nicht mal kommen sehen. Für mich wäre es ein fließender Übergang, den ich erst jahre später als Bruch erkennen würde...


Ich habe Angst, wieder abzutreiben. Ich habe Angst vor der Freiheit, Angst vor Veränderung, Angst vorm Leben.

Wenn Veränderung Leben ist, warum veränderst du dein Leben nicht.



Weil mir mein Leben jetzt mehr bedeutet, als alle Jahre zuvor zusammen.
Ich bräuchte gerade irgendwas, um mich an meinem Leben festhalten zu können.

Doch jetzt bin ich allein.

24.9.15 21:24

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